Kultur

Sparda Jazz Award

Die Gewinner 2020 stehen fest!

KWINI - 1. Gewinner des Sparda Jazz Award 2020 I Foto: KWINI
KWINI - 1. Gewinner des Sparda Jazz Award 2020 I Foto: KWINI
No Pressure - 2. Gewinner des Sparda Jazz Award 2020 I Foto: No Pressure
No Pressure - 2. Gewinner des Sparda Jazz Award 2020 I Foto: No Pressure
Vincentk Meißner Trio - 3. Gewinner des Sparda Jazz Awards 2020 I Foto: Vincent Meißner Trio
Vincentk Meißner Trio - 3. Gewinner des Sparda Jazz Awards 2020 I Foto: Vincent Meißner Trio

Die Sparda Jazz Award Gewinner 2020 stehen fest!

Die drei glücklichen Gewinner des renommierten Sparda Jazz Awards sind: KWINI aus Köln  (1. Platz), No Pressure (2. Platz) sowie das Vincent Meißner Trio aus Leipzig (3. Platz).

Eine Experten-Jury um Jazzlegende Klaus Doldinger wählte aus den deutschlandweiten Bewerbungen die Preisträger aus. Die drei Bands werden auf der Sparda Open-Air-Bühne am Marktplatz während der 28. schauinsland-reisen Jazz Rally zu sehen sein. Diese wird wegen der Auswirkungen von SARS-CoV-2 (Coronavirus) auf nächstes Jahr verschoben. Das Festival wird vom 21. - 23. Mai 2021 stattfinden.

Die Stiftung der Sparda-Bank West fördert seit 2004 in Nordrhein-Westfalen systematisch Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Soziales und hat den Jazz-Wettbewerb initiiert, der in diesem Jahr bereits zum neunten Mal ausgeschrieben wurde.

1. Platz: KWINI  
In KWINIs Kosmos schmelzen die Grenzen zwischen Radiopop, modernem Soul und Jazz. Ihre originellen Arrangements überzeugten die Jury: Klaus Doldinger gab der Band die volle Punktzahl und auch Jurymitglied Axel Stinshoff, Herausgeber der Fachzeitschrift Jazz thing, ist begeistert: „Top produzierter Pop-Jazz-Funk mit deutlichen Snarky-Puppy-Einflüssen, vor allem bei den tollen und originellen Breaks – sehr sympathisch, gut gespielt, tanzbar.“ Inspirationen für ihre Musik finden die Kölner zum Beispiel bei Jamiroquai und Dirty Loops. KWINI ist überzeugt, dass die Welt ein tanzbares Paralleluniversum braucht. Mit ihren Raumanzügen und ihrer originellen Liveshow animieren sie ihr Publikum zu eingängigen Mitsingparts, liefern knackige Arrangements und vor allem mitreißende Energie. Ende 2018 haben die vier Musiker ihre erste EP „KWINI“ veröffentlicht. Mit einem kraftvollen Konzert in der Kölner Live Music Hall feierte die Band das Debüt der neuen Single. In Lichtgeschwindigkeit erreichte die Single knapp 3000 Plays bei Spotify. Kurz danach spielte KWINI als Vorgruppe für die renommierten Jazz-Größen Bill Evans und Nils Landgren.

2. Platz: No Pressure  
Es ist selten, wenn man nach dem ersten Zusammenspielen das Gefühl be-kommt, dass es sofort funktioniert. Genau so war es bei No Pressure, einer Band mit vielseitigen Musikern aus verschiedenen Ländern, die alle in Deutschland leben. Als sie sich im Juni 2019 bei der Jazzakademie in Heek als Juniordozenten kennenlernten, mussten sie mit wenig Probezeit ein Konzert als gemeinsame Band spielen. Dabei spürten alle sofort: das Projekt wird sehr schnell zünden. So passierte es auch:  Mit den Aufnahmen dieses Konzertes konnte die Band eine Konzerttournee im April 2020 auf die Beine stellen. Multilingualer Jazz mit No Pressure: Sechs Musiker aus vier Ländern (Deutschland, Dänemark, Frankreich, Russland) komponieren vor ihrem jeweiligen kulturellen Hintergrund für dieses Projekt.

3. Platz: Vincent Meißner Trio  
Drei Suchende, die im Zusammenspiel neue musikalische Farben und For-men erkunden. Das Trio des Pianisten Vincent Meißner ist ein Ort, an dem Klang auf Ton trifft, sich Strukturen mit Chaos vermischen und Komposition und Improvisation spurlos miteinander verschmelzen. Mit Henri Reichmann am Schlagzeug und Josef Zeimetz am Kontrabass haben sich drei junge Musiker gefunden, die gemeinsam den Pfad des Zusammenspiels entdecken.