Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Sparda-Familientag im Museum Folkwang am 19. Mai 2019, Bildmotiv: Susanne Elsässer

  • Still aus Virginia Lee Montgomery, Pony Hotel, 2018, Courtesy the artist, Virginia Lee Montgomery

  • Still aus Virginia Lee Montgomery, Pony Hotel, 2018, Courtesy the artist, Virginia Lee Montgomery

  • Tobias Spichtig, Heiner Müller, 2017 | Gebrauchte Autoteile, Keyboard-Gehäuse, Metall, Gasflasche, 270 x 250 x 150 | Fotocredit: Tobias Spichtig

  • Tobias Spichtig, Heiner Müller, 2017 | Gebrauchte Autoteile, Keyboard-Gehäuse, Metall, Gasflasche, 270 x 250 x 150 | Fotocredit: Tobias Spichtig

  • Tobias Spichtig, Greatest Hits, 2019 | Vinyl-Druck auf Leinwand, 210 x170cm | Fotocredit: Tobias Spichtig | Courtesy: The Artist, Deborah Schamoni, Jan Kaps und Galerie Bernhard

  • Museum Folkwang, Neubau Foyer © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

  • © Stiftung der Sparda-Bank West | Foto: Maurice Kaufmann, kaufmannfotografie.de

Museum Folkwang

6 1/2 Wochen
Virginia Lee Montgomery
9.Mai - 23. Juni 2019



Unbedingt vormerken:
10. Mai 2019 // 18.30 Uhr
Auftaktveranstaltung zu 6 1/2 Wochen

19. Mai 2019 // 14.00 - 18.00 Uhr
Sparda-Familien-Tag

Stiftung fördert Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen im Museum Folkwang in Essen

Das Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen basiert auf kurzfristiger Planung: Spontan und aktuell stellt es künstlerische Positionen vor. Sechs Mal im Jahr werden Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler für 45 Tage gezeigt. Jeweils am ersten Freitag der Laufzeit findet die Veranstaltungsreihe 6:30 p.m. statt - ein Abend, um die Künstler und ihre Werke kennenzulernen.

Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und ist bei freiem Eintritt zugänglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden kurzfristig bekannt gegeben.

Die Reihe wird seit 2018 durch die Stiftung der Sparda-Bank West gefördert.


Aktuell zu sehen:

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Virginia Lee Montgomery
Pony Hotel

9.Mai - 23. Juni 2019

Virginia Lee Montgomery (*1986) kommt aus Houston, Texas. Sie ist Videokünstlerin, kreiert aber auch Skulpturen und Performances. Neben ihrer Arbeit als Künstlerin erstellt sie in einem Full Time Job digitale Infografiken in LiveVisualisierungen für Konferenzen und Tagungen.Inhaltliche und ästhetische Elemente aus ihrem Berufsleben halten so Einzug in ihr künstlerisches Schaffen.

Gezeigt wird die Arbeit Pony Hotel (2018): In der Videoarbeit kombiniert Virginia Lee Montgomery inszenierte Filme mit spontan in Hotelzimmern gedrehten Videos in harten Schnitten. Der Sound erinnert an Natur (Tropfsteinhöhle) und steht im Kontrast zum Gezeigtem und erzeugt eine surreale Atmosphäre.

In ihren Arbeiten wiederholen sich einige Elemente: Beispielsweise kann der blonde Zopf als Alter Ego der Künstlerin gesehen werden, der Lochschneider durchbohrt regelmäßig das zuvor noch bewegte Bild und kann – neben spritzenden und tropfenden Flüssigkeiten – als geschlechterspezifische Andeutung resp. Kritik gesehen werden. So eröffnet die Künstlerin ein assoziatives Feld, das den Zuschauer in eine unbekannte, traumhaftsurreale Welt entführt.


 

Tobias Spichtig
Ich weiß leider nicht, wie ich all das erklären soll.

28. Februar – 14. April 2019

Tobias Spichtigs künstlerische Praxis basiert auf der direkten Erfahrung mit dem Material. "Ich weiß leider nicht, wie ich all das erklären soll." ist die erste Präsentation des Künstlers im Museum und versammelt sowohl neue als auch bereits bestehende Werke.

Spichtig folgt in seinen Konstellationen einer Dramaturgie der Dinge, die physischen, digitalen oder sprachlichen Ursprungs sein können. Malerei, Skulptur und Performance werden ein Werk. Die Arbeiten zeugen in ihrer Ausführung, in Materialien, Formen und Gesten von  Spichtigs Reaktion auf die situativen Gegebenheiten seines direkten Umfeldes. Die Motive in Spichtigs Bildern – beispielsweise auf Monumentalmaß vergrößerte Sonnenbrillen – verweisen unter anderem auf populärkulturelle Chiffren aus den 1990ern, lassen sich jedoch weder medial noch inhaltlich zuordnen. Sie spiegeln nicht zuletzt Strategien und Strukturen seines eigenen Netzwerks, das in der Kunst-, Musik- und Fashionwelt verankert ist.

Die Bezüge, die sie zum Alltag, zur Kommunikation sowie zu Öffentlichkeit und Intimität aufnehmen, werden zuweilen durch Überhöhung oder Überdimensionierung modifiziert, wodurch sich ihr Erleben verändert. Es entsteht ein Theater des Materials. Auf über ebay zusammengetragenen, gebrauchten Sofas vor großformatigen Malereien – Vinyl-Drucke digitaler Fotos und Öl auf ungrundierter Leinwand – kann der Betrachter in die Präsenz des Materials eintauchen.

Sparda-Familien-Tag am 19. Mai 2019

PROGRAMM**

14.00 – 18.00 Uhr
Freier Eintritt*

14.00 – 17.00 Uhr
Museumsrallye
für Familien

14.00 – 17.00 Uhr
Offene Workshops für Familien:

• Der Fisch im Schafspelz – Klappbilderbücher
• Mädchen (und andere Leute) am Tisch – Porzellanmalerei
• Vermisst die Welt – Poetische Bilder
• Chance and Order – Stoffdrucke
• Großes weißes Feld – Museumsmodelle

15.00 + 16.00 Uhr
Rasende Reporter/-innen (ab 8 Jahren)
Erkunde die Sammlung mit einem Tonaufnahmegerät.

15.00 + 16.00 Uhr
Kuratorinnenführung (für Erwachsene) mit Antonina Krezdorn zu Virginia Lee Montgomery (Ausstellungsformat 6 ½ Wochen)

17.15 Uhr
Mitmachaktion
Lesung für Kinder

**Programmänderungen vorbehalten
*Ermöglicht durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Mehr über das Museum Folkwang erfahren Sie hier.