Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Blick in die Ausstellung „Das Junge Rheinland“ auf Werke von Heinrich Nauen [v.l.n.r.: „Bildnis Berta Hofmacher (Damenbildnis mit Buch)“, Öl auf Leinwand, Kunstpalast; „Badende“, 1913, Tempera auf Leinwand, Kunstmuseen Krefeld], Foto: Knut Zielenski

  • Junges Rheinland, Ausstellungsansicht im Kunstpalast, Düsseldorf | Foto: Knut Zielenski

  • Max Ernst | Die Jungfrau Maria züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen, André Breton, Paul Eluard und dem Maler des Bildes, 1926, Öl auf Leinwand, 196 × 130 cm, Museum Ludwig, Köln, Foto: Rheinisches Bildarchiv | Foto: Knut Zielenski

  • Junges Rheinland, Ausstellungsansicht im Kunstpalast, Düsseldorf | Foto: Knut Zielenski

  • Karl Schwesig | Selbstbildnis im Karneval, 1930, Öl auf Leinwand, 134 × 114 cm, Kunstpalast, Düsseldorf © Nachlass Karl Schwesig / Galerie Remmert und Barth | Foto: Kunstpalast – ARTOTHEK

  • August Macke, Vier Mädchen, 1913 | Öl auf leinwand, 105 x 81 cm | Kunstpalast, Düsseldorf | Foto: Kunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK

  • Gert H. Wollheim | Abschied von Düsseldorf, 1924, Öl auf Leinwand, 160 × 185 cm, Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: © Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK/ Jutta Osterhof/Nachlass des Künstlers

  • Erwin Wendt | Hup, 1928, Collage, 50 × 35,1 cm, Kunstpalast, Düsseldorf © Nachlass Erwin Wendt, Foto: Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK

Kunstpalast, Düsseldorf


„ZU SCHÖN, UM WAHR ZU SEIN“
Das Junge Rheinland

7. Februar bis 2. Juni 2019

Stiftung fördert Ausstellung im Kunstpalast, Düsseldorf

Am 24. Februar 2019 jährt sich die Gründung der Künstlervereinigung zum 100. Mal. Im „Jungen Rheinland“ versammelten sich Künstler und Intellektuelle der verschiedensten Fachrichtungen, um der Kulturszene nach dem verlorenen Krieg ein Forum zu bieten und die Vernetzung mit Künstlern anderer Regionen in Deutschland und Europa zu befördern. Zu den Protagonisten gehörten die Maler Gert Wollheim, Arthur Kaufmann, Adolf Uzarski, Max Ernst und Otto Dix. Kunsthistoriker wie Karl Koetschau und Walter Cohen sowie die Kunsthändler Alfred Flechtheim und Johanna Ey standen in engem Kontakt zu dieser Vereinigung.

Das „Junge Rheinland“ bestand zwischen 1919 und 1933 und war ein Sammelbecken für zeitweise bis zu 400 Künstlerinnen und Künstlern, die zumeist aus Düsseldorf und der näheren Umgebung stammten. Neben der Malerei, Grafik, Bildhauerei, Design und Architektur waren im „Jungen Rheinland“ auch Dichtung und Schauspielkunst vertreten. Die Geschichte des „Jungen Rheinland“ veranschaulicht eine besonders lebendige Phase der rheinischen Kunstentwicklung. Gerade der interdisziplinäre Charakter und die internationalen Verbindungen des „Jungen Rheinland“ sind von anhaltender Aktualität und bieten Vergleichsmöglichkeiten zum heutigen Kunst- und Kulturleben.

Das Kernstück der Ausstellung bilden zwölf exemplarisch ausgewählte Künstlerinnen und Künstler, die stellvertretend für eine ganze Reihe von weiteren Mitgliedern des „Jungen Rheinland“ mit einer komprimierten Werkauswahl vorgestellt werden: Heinrich Nauen, Max Ernst, Adolf Uzarski, Gert H. Wollheim, Otto Dix, Karl Schwesig, Walter von Wecus, Wilhelm Kreis, Marta Worringer, Lotte B. Prechner, Carl Lauterbach und Erwin Wendt.

Sparda-Tag am 12. Mai 2019

PROGRAMM*

11.00 - 18.00 Uhr
Freier Eintritt

11.30 - 16.30 Uhr
stündlich Führungen für Erwachsene (max. 20 Pers.)

11.00 - 16.30 Uhr
Johanna Ey und die Düsseldorfer Künstler
Workshops für Kinder (90 Min.)

11.00 - 12.30 Uhr
Kinder 5 - 8 Jahre

13.00 - 14.30 Uhr
Kinder 8 - 10 Jahre

15.00 - 16.30 Uhr
Kinder 10 - 13 Jahre

Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich unter: bildung@kunstpalast.de oder 0211 566 42 160. Nach einem Ausstellungsbesuch werden die Kinder in der Werkstatt selber aktiv.

Ganztätig
Fotoaktion im Foyer mit Kostümen der 20er Jahre

*Änderungen vorbehalten

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